Meine Woche lässt sich in Listen aufteilen. Mail an jemanden, Mail an jemand anderes, Paket zur Post bringen, den sterbenden Basilikum umtopfen, Einkaufen. Ich überlege, was ich diese Woche kochen will. Pasta mit Ricotta und Zitrone, Gazpacho, Salat mit Mango und Linsen und Tomaten, es ist ja Sommer. Wenn ich durch die Gänge zwischen den Regalen des Supermarkts gehe, denke ich immer wieder: Butter, Shampoo, Mango, Tomaten, Ricotta, Pasta aber keine Spaghetti. Und dann treffe ich dich und wie haben noch den ganzen Abend vor uns. Vielleicht könnte ich auflisten, was wir noch vor haben. Auf uns anstossen und darauf, dass alles sehr gut wird. Uns verlieren und wiederfinden. Tanzen und vergessen. Uns in Leute verlieben und sie nie wieder sehen. Nochmal anstossen, diesmal auf den Sommer und wieder ein bisschen auf uns. Aber wir machen keine Liste. Es kommt doch alles anders. Zum Glück.